Kantorenhaus

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In dem Haus, das früher neben der Synagoge stand, lebte von 1923 bis 1933 der Kantor Hermann Translateur mit seiner Frau Ricke geborene Heimann. Er war Zielscheibe von Diffamierungen im “Festungsboten”, einer Nazi-Postille.

Wahrscheinlich wegen der dauernden Anfeindungen zog er im April 1933 nach Mannheim um. 1937 wanderte er nach New York und später nach Jerusalem aus, wo er 1943 starb. Zu seinem Gedenken wird hier ein Stolperstein gesetzt.

Vier weitere Stolpersteine werden an dieser Stelle gesetzt zur Erinnerung an Translateurs Nachfolger Siegfried Simon und seine Familie. Simon lebte bis 1939 mit seiner Frau Johanna geborene Levi und den Söhnen Wolfgang und Berthold im Kantorenhaus.